Red Rising von Pierce Brown: Brutal, spannend und einfach unfassbar gut

29 September, 2026
Hinweis: Dieser Beitrag wurde (teilweise) mit Unterstützung von KI erstellt.

Science-Fiction, wie ich sie haben will: brutal, vulgär, voller Rache, Intrigen und Drama. Red Rising von Pierce Brown hält sich wirklich nicht zurück. Dieses Buch ist definitiv keine leichte oder gemütliche Science-Fiction-Geschichte, die man einfach nebenbei liest. Stattdessen bekommt man eine düstere, harte Geschichte, in der es teilweise ordentlich zur Sache geht. Stellenweise war mir die Brutalität sogar ein bisschen zu viel. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, konnte ich das Buch irgendwann kaum noch aus der Hand legen.

Schon nach relativ kurzer Zeit merkt man, dass Red Rising keinen besonders sanften Umgang mit seinen Figuren pflegt. Die Welt wirkt kompromisslos und die Geschichte ist geprägt von Gewalt, Macht und dem Wunsch nach Veränderung. Dazu kommt ein Thema, das für mich einen ganz besonderen Reiz ausmacht: Rache. Denn wenn eine Geschichte von starken Emotionen, Ungerechtigkeit und dem Wunsch nach Vergeltung angetrieben wird, bin ich meistens sofort dabei.

Und davon bietet Red Rising wirklich mehr als genug.

Intrigen, Drama, Liebe und Rache

Besonders gut gefallen hat mir die Mischung der verschiedenen Elemente. Red Rising beschränkt sich nicht einfach darauf, eine brutale Science-Fiction-Geschichte zu erzählen. Es geht genauso um Liebe, Freundschaft, Macht, Verrat und Intrigen. Immer wieder stellt sich die Frage, wem man eigentlich vertrauen kann und welche Absichten hinter bestimmten Handlungen stecken.

Genau dadurch entwickelt die Geschichte einen unglaublichen Sog.

Es gibt immer wieder Momente, in denen sich Situationen verändern und neue Konflikte entstehen. Man möchte einfach wissen, wie es weitergeht. Wer verfolgt welche Ziele? Wer spielt ein falsches Spiel? Und wie weit sind die Figuren bereit zu gehen?

Gerade diese Intrigen haben für mich einen großen Teil des Reizes ausgemacht. Hinzu kommt das Drama zwischen den Figuren. Es geht nicht nur um irgendwelche großen politischen oder gesellschaftlichen Konflikte, sondern auch um persönliche Beziehungen und Gefühle. Liebe und Rache liegen teilweise erstaunlich nah beieinander.

Das sorgt dafür, dass die Geschichte trotz ihrer Härte emotional bleibt.

Manchmal vielleicht etwas zu brutal

Allerdings muss ich auch sagen: Pierce Brown geht nicht gerade zimperlich vor.

Red Rising ist brutal. Teilweise sogar verdammt brutal.

Natürlich passt diese Härte zur Geschichte und zur dargestellten Welt. Trotzdem gab es Momente, in denen ich persönlich gedacht habe: Okay, das hätte jetzt vielleicht nicht mehr unbedingt sein müssen.

Das ist allerdings sehr subjektiv. Andere Leser werden gerade diese Kompromisslosigkeit wahrscheinlich besonders mögen. Für mich war die Grenze gelegentlich erreicht oder leicht überschritten.

Interessanterweise hat mich das aber nicht davon abgehalten weiterzulesen. Ganz im Gegenteil. Die Geschichte war einfach zu spannend. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Und das ist für mich am Ende eine der größten Stärken eines Buches: Wenn ich mir denke, dass ich eigentlich aufhören und schlafen gehen sollte, aber trotzdem noch ein Kapitel lesen möchte, dann hat die Geschichte irgendetwas richtig gemacht.

Gelegentlich etwas verwirrend

Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich außerdem die Erzählweise.

Gelegentlich hatte ich das Gefühl, dass sich die Art der Erzählung beziehungsweise die Perspektive verändert. Das hat bei mir an einigen Stellen kurz für Verwirrung gesorgt. Manchmal musste ich mich erst wieder orientieren und überlegen, aus welcher Perspektive gerade erzählt wird beziehungsweise wie eine bestimmte Passage einzuordnen ist.

Normalerweise kann mich so etwas ziemlich aus dem Lesefluss bringen.

Bei Red Rising war es allerdings völlig in Ordnung. Dafür war ich viel zu neugierig darauf, wie die Geschichte weitergeht. Nach kurzer Zeit hatte ich mich meistens wieder zurechtgefunden und war erneut mitten im Geschehen.

Es ist deshalb für mich kein Kritikpunkt, der das Buch wesentlich schlechter macht. Eher eine kleine Eigenheit, an die ich mich beim Lesen gewöhnen musste.

Eine Geschichte, die ordentlich reinhaut

Was bei mir nach dem Lesen vor allem hängen bleibt, ist die Intensität des Buches.

Red Rising fühlt sich nicht zurückhaltend an. Die Geschichte will nicht nett sein. Sie ist dreckig, brutal, emotional und teilweise vulgär. Gleichzeitig gibt es große Gefühle, Intrigen, Liebe, Verrat und natürlich jede Menge Rache.

Genau diese Mischung hat es für mich ausgemacht.

Das Buch schafft es, dass man mit den Figuren mitfiebert und wissen möchte, was als Nächstes passiert. Selbst in den Momenten, in denen mir die Brutalität etwas zu viel wurde oder mich die Erzählweise kurz verwirrt hat, wollte ich weiterlesen.

Und am Ende ist genau das entscheidend.

Mein Fazit zu Red Rising

Red Rising von Pierce Brown ist für mich Science-Fiction, wie ich sie gerne lese: düster, kompromisslos, voller Intrigen und mit einer Geschichte, bei der Rache und große Emotionen eine wichtige Rolle spielen.

Ja, manchmal ist das Buch vielleicht etwas zu brutal. Ja, die Erzählweise hat mich gelegentlich etwas verwirrt. Aber ganz ehrlich? Das ist Jammern auf ziemlich hohem Niveau.

Denn vor allem ist Red Rising eines: wahnsinnig spannend.

Intrigen und Drama. Liebe und Rache. Gewalt, Macht und große Emotionen. Dazu eine Geschichte, bei der ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Dreckig, kompromisslos und definitiv nichts für schwache Nerven.

Einfach unfassbar gut.

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